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19.03.16: 3:3 und ein tragisches Ende einer durchwachsenen Hallenrunde

Von links: Harald Gann, Stefan Getrost, Tillmann Arnold (als treuester Fan an diesem Abend, passiv), Steffen Arnold, Marcus Duppel

3:3 gegen Heimsheim, 7:7 nach Sätzen und 54:54 nach Spielen. Und am Ende doch verloren. Unglaublich, aber wahr. Aber nun der Reihe nach. Als Tabellenführer traten wir am Samstag zu unserem letzten Spiel in Rutesheim gegen die Jungs aus Heimsheim an. Uns allen war klar, dass ein Unentschieden nicht reichen würde. Ein Sieg musste her.

Zunächst blieb Stefan gegen einen starken Gegner klar unter seinen Möglichkeiten und verlor mit 1:6 und 2:6 zurecht. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen. Harald ging hoch motiviert in sein Einzel gegen Klaus aus Heimsheim, den er bereits aus der Sommerrunde kannte. Aber auch Harald konnte zu diesem Zeitpunkt nicht für den Ausgleich sorgen. Mit 3:6 und 0:6 stand es also nach den ersten beiden Einzeln 0:2. Die beiden letzten Einzel bestritten Steffen und Marcus. Gegen einen leicht angeschlagenen Gegner (aber bekanntermaßen sind Verletzte ja oftmals gefährlicher) konnte sich Marcus mit 6:3 und 6:4 erfolgreich durchsetzen. Gerüchten zufolge waren auf das Einzel von Steffen und Rüdiger sogar Wetten gesetzt worden, wer wohl gewinnen würde. Am Ende hatte Steffen die Nase mit 6:1 und 6:1 klar vorne und ein hier nicht näher benannter Gebersheimer 50 Euro weniger im Geldbeutel.

So stand es nach den Einzeln also 2:2 nach Matches, 4:4 nach Sätzen und 30:33 nach Spielen. Die Doppel mussten es mal wieder richten.

Wir setzten auf unsere bewährten Spielerpaarungen Steffen/Stefan und Marcus/Harald. Das Zweier- Doppel mit Marcus und Harald konnte sich in 2 Sätzen und einem Match-Tiebreak erfolgreich durchsetzen - 2:1 Sätze, 12:11 Spiele. Also Führung nach Matches und Sätzen (ein Spiel aus den Einzeln aufgeholt). Unser Einser-Doppel startete gewohnt souverän und holte sich den ersten Satz mit 6:2. Im zweiten Satz lagen sie bereits 4:2 vorne, mussten diesen aber noch mit 6:7 abgeben. Zu diesem Zeitpunkt waren wir insgesamt also 3:2 vorne, und nach Spielen stand es 54:53. Der Match-Tiebreak würde also alles entscheiden. Denkbar knapp ging er leider mit 8:10 verloren.

Am Ende also 3:3 und 54:54 nach Spielen. Nach anfänglicher Unsicherheit, wer denn nun gewonnen hatte, nach mehreren Telefonaten und Chats mit Experten stand fest: Heimsheim hat gewonnen, da am Ende das Ergebnis des Einser-Doppels zählt. Leider ergab auch der offizielle Spielbericht des WTB am nächsten Tag im Internet kein anderes Bild.

Ein Blick auf die Gesamttabelle der Spielrunde verrät einen kuriosen Endstand. Alle 5 Mannschaften haben ein Punkteergebnis von 2:2. Also 2 Spiele gewonnen und 2 verloren. Erst bei den Matches liegt die SPG Gebersheim/Perouse mit 15:9 knapp vor uns (14:10). Allerdings liegen wir bei Sätzen mit 31:22 vor Gebersheim/Perouse (30:19). Auch den direkten Vergleich hatten wir gewonnen. Bringt jetzt alles nichts mehr. Wir gratulieren der SPG Gebersheim/Perouse zu ihrem Aufstieg!

Nächstes Jahr greifen wir wieder an. Beim 3. Mal sollte es klappen. In der Zwischenzeit rocken wir die Sommerrunde.

Nicht dabei: Armin Zachert. Er drückte uns derweilen die Daumen in Ischgl während der Skiausfahrt des TC Rutesheim.